Fachliches > Private-Public-Partnerschaften (PPP-Projekte)

Die Komplexität, Herausforderung und Organisation der öffentlichen Hand nimmt in der stationären Pflege aus regulatorischen und demographischen Gründen in den kommenden Jahren noch mehr zu. Anstehende Umbauprojekte werden infolge knapper werdenden Finanzen weiter zurückgestellt oder redimensioniert.

 

Es zeigt sich daher die gleiche Tendenz wie vor fünf Jahren im Schweizer Spitalwesen oder in Deutschland im Pflegeheimwesen: Nämlich die Aufteilung der stationären Alterspflege in eine strategische und eine operative Ebene im Rahmen einer sogenannten Private-Public-Partnerschaft (PPP).

 

Als rechtlicher Rahmen dieser PPP Projekte dient ein vertraglich vereinbarter Leistungsauftrag zwischen der Gemeinde und einem privaten Heimbetreiber. Dabei übernimmt die öffentliche Hand die Formulierung und Kontrolle des Leistungsauftrages (strategische Ebene) und der private Heimbetreiber den Betrieb und die Heimführung auf eigenes wirtschaftliches Risiko (operative Ebene). Die knapp ein halbes Dutzend PPP Projekte im Schweizer Alters- und Pflegemarkt haben gezeigt, dass das Gemeinwesen zur Zufriedenheit aller Beteiligten sowohl finanziell wie organisatorisch massgebend entlastet wurde.

 

PPP Verfahren sind inzwischen besser standardisiert und können von speziellen Fachverbänden begleitet werden. Vorbehalte sind meistens politisch bedingt. In keinem der Schweizer PPP Projekte sind seitens der Beteiligten (Pensionäre, Angehörige, Personal etc.) gravierende Nachteile bekannt geworden. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die stationäre Alterspflege bereits von den kantonalen Aufsichtsbehörden sehr stark reguliert ist, weshalb nur grössere, private Betreiber mit makelloser Reputation, genügend Ressourcen und Erfahrung für PPP Projekte in Frage kommen.

 

Wir beraten Sie gerne mit unserer Erfahrung und Wissen in PPP Projekten. Rufen Sie an.


SOLVIVA Kompetenz in Wohnen und Pflege 
Impressum | Seite drucken | zum Seitenanfang